Bremen - eine grüne Stadt mit Zukunft?

Einladung Veranstaltung 14. Juni, Architektenkammer

Vision grünes Stephaniviertel  ©MUST Städtebau
Vision grünes Stephaniviertel ©MUST Städtebau

Mit dem neuen Weißbuch „Grün in der Stadt“ hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) eine umfassende Strategie zur nachhaltigen Entwicklung von urbanen Grün- und Freiräumen in der Stadt vorgelegt. Das Weißbuch nennt konkrete Handlungsempfehlungen und Umsetzungsmöglichkeiten für mehr Grün in unseren Städten.

 

Auf Einladung des Bündnisses für eine lebenswerte Stadt stellte das Bundesbauministerium das Weißbuch am 14. Juni in Bremen offiziell vor und diskutierte es mit verantwortlichen Akteuren aus Verwaltung, Politik, Wissenschaft, Stadtplanung und Verbänden. Die Veranstaltung stellte zur Debatte, wie diese Ansätze auf das Land Bremen übertragen werden können und benennt Handlungsfelder und Fallbeispiele.

 

Eine hohe Qualität von Parks und Grünflächen ist ein klarer Standortvorteil und ein wichtiges Identifikationsmerkmal Bremens für seine Bürgerinnen und Bürger. Damit Bremen im Wettbewerb der Städte um ein attraktives Wohnangebot konkurrenzfähig bleibt, bedarf es einer handlungsfähigen und fachkompetenten Grünverwaltung. Mit dem Weißbuch, das einen 10-Punkte Plan für den grünen Stadtumbau enthält, hat der Bund ein Arbeitsprogramm für die nächsten Jahre vorgelegt, das vorbildhaft ist. Danach sollen insbesondere sozial benachteiligte Wohngebiete, die häufig schlechter mit Bäumen und Freiflächen versorgt sind, deutlich grüner werden. Im Weißbuch geht es um eine bessere rechtliche Verankerung der grünen Infrastruktur im Baugesetzbuch, um gezieltere Fördermaßnahmen, um die Entwicklung von Leitfäden, um die Durchführung von Modell- und Forschungsvorhaben und auch um eine verbesserte Kommunikation zwischen den Akteuren. So sollen Länder und Kommunen flexibler mit den Stellplatzverordnungen für Wohnungsneubauten umgehen. Wegen des zunehmenden Trends zur Nutzung von Fahrrädern und Carsharing können Flächen, die nicht für Parkplätze gebraucht werden, als Frei- und Grünflächen genutzt werden, heißt es im Weißbuch. Auch Gebäude, Fassade und Höfe müssten stärker begrünt und Dächer als Gemeinschaftsgärten genutzt werden. Brachflächen und Baulücken sollten wiederbelebt werden. Städte und Gemeinden sollen dazu im Rahmen der Städtebauförderung schon 2017 erstmals 50 Millionen Euro aus einem neuen Förderprogramm „Zukunft Stadtgrün“ erhalten. Auch Bremen könnte davon profitieren.

 

Das neue Weißbuch „Stadtgrün“ zum download finden Sie hier...

 

Das vollständige Programm zum download finden Sie hier

Ankündigung Weißbuch 14.6.17 fin.pdf
Adobe Acrobat Dokument 792.1 KB

Bremen – eine kindergerechte Stadt?

Veranstaltung am 9. September: Wieviel Spielräume brauchen wir?

Vortrag von Holger Hofmann, Geschäfts-führer Deutsches Kinderhilfswerks
Vortrag von Holger Hofmann, Geschäfts-führer Deutsches Kinderhilfswerks

Bremen soll wachsen und wird künftig dichter bebaut. Angesichts des Ausbaudrucks steigen die „Begehrlichkeiten“, weitere Frei- und Spielflächen zu bebauen. Wie in zahlreichen anderen Kommunen sollen in Bremen auch öffentliche Spielplätze überbaut werden. Ein Beispiel dafür sind die aktuellen Pläne für den Kita-Ausbau z.B. in Findorff. Für Kinder und Jugendliche würden dadurch wichtige Freiflächen und Spielmöglichkeiten verloren gehen. Hinzu kommt, dass informelle Spielräume mit hohem Spielwert wie etwa Brachflächen seit Jahren immer weniger werden. Bremen hat sich das Leitbild der bespielbaren Stadt gegeben, bei dem eine Spielfläche von mindestens 3 qm pro Einwohner vorgesehen ist. Doch viele gerade dicht bebaute Stadtteile und Quartiere erfüllen diese Ziele schon jetzt bei weitem nicht. Dabei sind Spielflächen zentrale Bausteine für die Entwicklung von Kindern. Spielen ist ein Grundbedürfnis, das die sozialen, kognitiven und motorischen Fähigkeiten fördert.

 

Wie kann es vor dem Hintergrund des verstärkten Baudrucks gelingen, Spiel- und Freiräume für Kinder zu erhalten und auszubauen bzw. Spielraumqualitäten zu sichern und weiter zu entwickeln? Welche Bedeutung haben Spielplätze und Spielen heute in Zeiten von Ganztagsbetreuung und modernen Medien? Und wie vertragen sich die Kita-Neubau-Pläne auf öffentlichen Spielplätzen mit der Spielförderung? Auf diese Fragen gab es Antworten auf der Veranstaltung „Bremen – eine kindergerechte Stadt?“. Holger Hofmann, Geschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerks (DKHW, Berlin),stellte die Anforderungen an eine „Kinderfreundliche Stadt“ aus Sicht des DKHW dar und gab einen aktuellen Überblick über die Bedingungen für Kinderspiel in Deutschland. Monika Frank, Referatsleiterin Kinder- und Jugendförderung bei der Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport (SJFIS) stellte die Pläne für die Spielraumentwicklung in Bremen vor. Und unter der Überschrift „Bremen - eine bespielbare Stadt?“ präsentierte Dr. Antje Luchs (Uni Bremen) Anforderungen und Empfehlungen aus Sicht der Wissenschaft zum Thema Kinderspiel in Bremen. In der anschließenden Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen der politischen Parteien in der Bremischen Bürgerschaft wurden die unterschiedlichen Positionen deutlich.

 

Lesen Sie auch das große Interview mit Holger Hofmann im Weserkurier und weitere Artikel dazu...

 

Zu wenig Spielflächen fördern soziale Ungerechtigkeit

Wie wichtig eine gute Ausstattung von Spiel- und Aktionsräumen im direkten Umfeld für Kinder ist, belegt die DKHW-Studie „Raum für Kinderspiel!“ **): Während Kinder aus sehr kinderfreundlichen Stadtteilen täglich durchschnittlich fast zwei Stunden alleine ohne Aufsicht draußen spielen, verbringen Kinder unter sehr schlechten Bedingungen nur eine Viertelstunde damit. Im Vergleich zu Kindern aus sehr kinderfreundlichen Stadtteilen haben sie deshalb weniger soziale Erfahrungen, einen deutlich höheren Medienkonsum und nutzen seltener organisierte Freizeit- und Sportangebote in ihrem Stadtteil. In Gebieten mit schlechter Aktionsraumqualität kommt es so zu einer sozialen Entwicklungsverzögerung, soziale Ungerechtigkeiten werden manifestiert.

 

**) Blinkert, Baldo; Höfflin, Peter; Schmider, Alexandra; Spiegel, Jürgen: Raum für Kinderspiel! Eine Studie im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerkes über Aktionsräume von Kindern in Ludwigsburg, Offenburg, Pforzheim, Schwäbisch Hall und Sindelfingen , FIFAS-Schriftenreihe Bd. 12, Münster (LIT) 2015, ISBN 978-3-643-12944-4.

 

Vortrag Holger Hofmann, Geschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerks
1609 Vortrag Bremen.pdf
Adobe Acrobat Dokument 992.6 KB
Vortrag Dr. Antje Luchs, Universität Bremen
Luchs_Spielplätze.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.2 MB
Vortrag Monika Frank, Ref.leitung Kinder- und Jugendförderung SJFIS
Spielraumförderkonzept 9-2016 k.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.2 MB

Positionspapier: Verlust von Spielflächen entgegenwirken

Verlust von Spielflächen entgegenwirken
Final Position 1.pdf
Adobe Acrobat Dokument 327.8 KB
Programm "Bremen – eine kindergerechte Stadt?"
Veranstaltung_Spielräume.pdf
Adobe Acrobat Dokument 194.5 KB

Grüne Dächer: Klimaanlagen für die Stadt

hanseBAU 2016

Das Bündnis "grünes bremen" präsentiert auf der hanseBAU die positiven Effekte der Begrünung von Gebäuden. Gleichzeitig kritisiert das Bündnis die aktuelle Streichung der Förderung der Dachbegrünung für private Bauherren und gewerbliche Gebäude als komplett falsches Signal. Auf der hanseBAU (Messe Bremen) berichtet Manuel Peppler, grünes bremen, in seinem Vortrag "Klimaanlagen für die Stadt - Bauen mit Dach- und Fassadenbegrünung" täglich über die positiven Auswirkungen der Dachbegrünung für das Stadtklima und das Gebäude selbst. Jeweils um 15 Uhr im Garten-Forum, Halle 5.

 

Veranstaltungshinweis "grünes bremen" auf der hanseBAU Messe 22 - 24. Januar

täglicher Vortrag im Garten-Forum, Halle 5

15:00 Uhr Klimaanlagen für die Stadt - Bauen mit Dach- und Fassadenbegrünung

Manuel Peppler, grünes bremen

 

 

Bremer Stadtgrün: Wo brennt´s?

Bremer Parteien einig: Stadtgrün braucht bessere Ausstattung

Bremer Stadtgrün: Es brennt! So lautet das Fazit der gut besuchten Podiumsdiskussion, die der BUND zusammen mit `Grünes Bremen´ am 23. April im Alten Fundamt veranstaltet hat. Die eingeladenen Parteienvertreter haben unisono bestätigt, dass das Stadtgrün zunehmend unter Druck gerät, mehr politische Aufmerksamkeit braucht und eine bessere Ausstattung dringend vonnöten ist. „Dass endlich mehr für das Grün in der Stadt getan werden muss, ist ins politische Bewusstsein eingedrungen“, bilanziert BUND-Geschäftsführer Martin Rode. „Nach der Bürgerschaftswahl müssen nun Taten folgen.“

 

SPD-Vorsitzender Dieter Reinken hat die Unterfinanzierung beim Umweltbetrieb Bremen, der für die Pflege der öffentlichen Grünflächen und Straßenbäume zuständig ist, als großes Problem ausgemacht. Dem nächsten Senat falle die Aufgabe zu, hier Abhilfe zu schaffen. Dieser Ansage schlossen sich auch die übrigen Parteienvertreter an.

 

Der Diskussion voran ging ein Vortrag von Thomas Claßen, Universität Bielefeld, bei dem deutlich wurde, welch große Bedeutung das innerstädtische Grün für Gesundheit und Wohlbefinden der Bevölkerung hat. Insbesondere Ältere, Mobilitätseingeschränkte und Familien mit kleinen Kindern sind dabei auf kurze Wege und gute Durchgrünung der Stadtquartiere angewiesen. Stadtgrün verbessert die Luftqualität und trägt durch seine Artenvielfalt zur wahrgenommenen Lärmminderung bei. Hohe Aufenthaltsqualität im öffentlichen Grün fördere auch die soziale Integration, so eine von Claßens Kernbotschaften.


Lesen Sie dazu auch einen ausführlichen Artikel im Weser Kurier...

zum download: Dr. Thomas Claßen "Wie Stadtgrün die Gesundheit fördert"
Claßen_Alles im Grünen Bereich_Bremen_15
Adobe Acrobat Dokument 2.5 MB
Weser Kurier: „Grünes Bremen“ schärft bei Politikern durch Podiumsdiskussion das Bewusstsein für Natur im Stadtbild
WK 6.5.2015 Bündnis schärft das Bewussts
Adobe Acrobat Dokument 163.8 KB

Veranstaltungen: »grünes bremen« vor Ort

Stadtgespräch mit Prof. Reuther: Grüne Stadt entwickeln

Volles Haus  in der »Plantage 13«: Professorin Dr. Iris Reuther, Senatsbaudirektorin der Freien Hansestadt Bremen, war zu Gast bei den »Stadtgesprächen«. Bremen wächst, die Menschen zieht es wieder in die Stadt. Die „Re-Urbanisierung“ stellt Stadtplanung vor Herausforderungen: Es gilt, neue und auch bezahlbare Wohnungen zu schaffen und Bremen als grüne Stadt weiter zu entwickeln - vorrangig in bestehenden Quartieren als Innenentwicklung und nicht auf der grünen Wiese. Frau Reuther betonte die besondere Bedeutung von "Grün" in der Stadt: Wichtig sei es auch, neues Grün zu schaffen. Gerade in dicht bebauten Standorten seien grüne Dächer und Fassaden besonders wirksam - "das müssen wir jetzt in Bremen machen", so Frau Reuther. Im Mittelpunkt standen allerdings die gestalterischen Möglichkeiten für die Weiterentwicklung der »Plantage« in Findorff..... Mehr Infos..

Unsere Stadtrundgänge:

Themenorientierte Stadtteilspaziergänge laden ein, gemeinsam zu diskutieren, wie für vorhandene Probleme Lösungen entwickelt werden können, aber auch wie gute Ideen und gute Beispiele weiter getragen werden können. Die Diskussion wollen wir mit kompetenten Gesprächspartnerinnen und -partnern aus dem Stadtteil, aus der bremischen Politik und Verwaltung sowie weiteren Akteuren führen, die wir gezielt ansprechen und einladen.

 

»Stadtrundgang - Neue Vahr« am Dienstag, 14. April 2015

Das grüne Gesicht ist in den Stadtteilen sehr unterschiedlich ausgeprägt und hat jeweils spezifischen Anforderungen zu genügen und mit eigenen Schwierigkeiten zu kämpfen. Mit einem begrenzten Kreis von Interessierten und Expert_innen wollen wir in der Neuen Vahr mit Verantwortlichen über Ziele und Herangehensweisen bei Gestaltung und Pflege diskutieren. Treffen am Dienstag, den 14.04.15 um 16.30 Uhr am Eingang des Aalto-Hochhauses. Der Spaziergang wird etwa zweieinhalb Stunden dauern. Der geplante Ablauf ist der Anlage zu entnehmen.

Stadtspaziergang Grüne Vahr.pdf
Adobe Acrobat Dokument 27.7 KB

Rückblick Veranstaltungen

»Stadtrundgang - Die klimagerechte Stadt« am Freitag, 24. Oktober

Findorff wird vom Klimawandel besonders betroffen sein - v.l. Katrin Behnken (UBB), Dirk Hürter (SUBV) und Brigitte Pieper (Leiterin ASV)
Findorff wird vom Klimawandel besonders betroffen sein - v.l. Katrin Behnken (UBB), Dirk Hürter (SUBV) und Brigitte Pieper (Leiterin ASV)

Der September 2014 war der wärmste Monat seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen. Bremen steht vor großen Herausforderungen, die Folgen der kommenden Klimaveränderungen bewältigen zu müssen. Künftig werden in Bremen mehr extreme Starkregen auftreten, aber auch mit zunehmenden Trocken- und Hitzeperioden im Sommer ist zu rechnen. Wie Bremen sich auf den Klimawandel besser vorbereiten kann, das war Thema des Stadtrundgangs in Findorff. Rund 20 Behördenvertreter, Politiker und Wissenschaftler besichtigen dabei auch den Umbau der Münchener Straße, der erstmalig "klimaangepasst" erfolgt - mit Versickerungspflasterung, Regensammelmöglichkeiten und mehr Raum für Bäume, die für ein gutes Klima sorgen. Nach Aussagen der Leiterin des ASV, Brigitte Pieper, soll die Münchener Straße Vorbild für künftige Straßengestaltungen in Bremen werden. Vertreter des "Bündnis Grünes Bremen" lobten die ersten Ansätze. Doch werde es nur gelingen, die Folgen des Klimawandels zu bewältigen, wenn Bremen mehr für eine gute Grünversorgung auch in dicht bebauten Stadtteilen wie Mitte, Findorff, Walle oder in der Neustadt tut. Das Bündnis fordert daher, ein Gründachprogramm für Bremen aufzulegen. Begrünte Dächer und Fassaden wirken als natürliche Klimaanlagen positiv auf das Stadtklima und können beispielweise Niederschläge effektiv zwischenspeichern.

 


siehe dazu auch den aktuellen Artikel aus dem Weser Kurier...

sowie weitere Artikel hier...

Alle Informationen zum klimagerechten Umbau der Münchener Straße finden sich hier....

„Die Stadt von morgen ist grün. Bremen auf dem Weg zur klimagerechten Stadt“ - 26. November, Altes Fundamt

Bremen steht – wie andere Städte auch – vor der großen Herausforderung, die Folgen des Klimawandels bewältigen zu müssen. Die Experten sind sich einig: Künftig werden in Bremen mehr extreme Starkregen auftreten, aber auch mit zunehmenden Trocken- und Hitzeperioden im Sommer ist zu rechnen. Urbanes Grün ist als natürliche „Klimaanlage“ der Schlüssel zu Lösung vieler Klimaprobleme. Die Stadt mit ihren Grün- und Freiflächen klimagerecht weiterzuentwickeln, das ist trotz finanzieller Engpässe ein Kernthema jeder zukunftsfähigen Stadtentwicklung. Das muss einhergehen mit einer klimagerechten Architektur, dem Umbau von Straßenräumen und einer umweltschonenden Mobilität.

  • Grüne Städte. Konzepte gegen den Klimawandel aus Architektur und Stadtplanung - Leitreferat von Prof. Friedrich von Borries, Professor für Designtheorie und kuratorische Praxis, HFBK Hamburg. von Borries hat u.a. die Strategien für die Grün- und Freiraumentwicklung in Berlin, Frankfurt und München erarbeitet.
    ...Prof. von Borries im Interview mit "grünes bremen"...
  • Modellprojekte und Ansätze aus Bremen - KLimaAnpassungsStrategie Extreme Regenereignisse (Michael Koch, Senator für Umwelt, Bau und Verkehr); Altbaumschutz und Grünflächenentwicklung (Andreas Block-Daniel, staatlich vereidigter Baumgutachter)
  • Innenentwicklung mit Augenmaß - Eine Strategie für die Grünentwicklung
    Es diskutieren: Prof. Friedrich von Borries (HFBK Hamburg), Senator Dr. Joachim Lohse, Ulf Jacob (Bündnis Grünes Bremen), Thomas Scherbaum (GEWOBA)

Mittwoch, den 26. November von 18 bis 21 Uhr im Alten Fundamt, Auf der Kuhlen 1a, 28203 Bremen. Eintritt frei. Eine Veranstaltung des LV Bremen, Bündnis 90/ Die Grünen

»Stadtteilspaziergang Neustadt« am 19. September

1. Stadtteilrundgang in der Neustadt zum Thema "Neue Ideen auf alten Flächen".
1. Stadtteilrundgang in der Neustadt zum Thema "Neue Ideen auf alten Flächen".

Stationen des Stadtrundgangs:

1. Rosenbeet Ortsamt – Bürgerschaftliches Engagement

2. Neustadtswallanlagen – Alte Flächen – Neue Ideen

3. Neuer Markt – Plätze in der Stadt

4. Lucie-Flechtmann Platz – Urban Gardening in Bremen

5. Am Deich – Ufer, Bäume, Grünverbindungen

 

Grüne Infrastruktur zeigt sich in sehr unterschiedlichen Bereichen. So gehören beispielsweise Maßnahmen zum Hochwasserschutz, zur Integration von Verkehrs- und Energiesystemen, zur Entwicklung von Stadtgrün, zur Konzeption von Gesundheits- und Freizeitlandschaften dazu. Immer geht es dabei um das übergeordnete Ziel, die Diversität und Resilienz unserer Umwelt zu verbessern, die Auswirkungen des Klimawandels zu begrenzen und die alltägliche Lebensumwelt des Menschen zu qualifizieren. Die Breite der Anforderungen wird vor allem in dicht besiedelten Gebieten nur mit Ideen einer multifunktionalen Nutzung von Räumen zu bewältigen sein, einem wesentlichen Merkmal Grüner Infrastruktur.

 

Bilder anklicken zum Vergrößern....


Dienstag, den 22. Juli 2014: »Charta Zukunft Stadt und Grün«

"Weitere Kürzungen für Grünpflege und -entwicklung in Bremen nicht hinnehmbar"

Zukunft Stadt und Grün“ - zu diesem Thema fand die gemeinsame Veranstaltung von Grünes Bremen »Bündnis für eine lebenswerte Stadt«, die Stiftung Grüne Stadt und der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Niedersachsen-Bremen e.V.   am 22. Juli 2014 in der botanika Bremen statt. Auf dem Programm der Auftaktveranstaltung standen Präsentationen und ein Diskussionsforum: Zur "Zukunft Stadt und Grün" diskutierten (v.l.) Heiner Baumgarten, langjähriger Präsident der Gartenamtsleiterkonferenz (GALK) und Chef des Gartenbauamtes in Hamburg, Dr. Georg Grunwald, Geschäftsführer Umweltbetrieb Bremen, Arno Gottschalk, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Ulf Jacob, Sprecher Bündnis Grünes Bremen, Rainer Kavermann vom Bundesverband Garten-Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) und  Dr. Maike Schaefer, umweltpolitische Sprecherin der Bürgerschaftsfraktion der „Grünen“. Moderation Peter Menke, Stiftung Grüne Stadt.

Hier die Vorträge zum download

Charta Zukunft Stadt und Grün

Peter Menke, Stiftung »Die Grüne Stadt«

Die grüne Stadt Bremen 22.7.2014.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.2 MB

Die Gartenamtsleiterkonferenz GALK als Mitunterzeichner der Charta

Motive und Ideen, Heiner Baumgarten, ehem. Präsident der Gartenamtsleiterkonferenz (GALK)

Charta Zukunft Stadt und Grün Heiner Bau
Adobe Acrobat Dokument 469.5 KB

grünes bremen: »Bündnis für eine lebenswerte Stadt«

Ulf Jacob, Diskussion zur aktuellen Situation des Grüns in Bremen im Lichte der Charta Zukunft Stadt und Grün

bündnis grünes bremen 22.7..pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.4 MB

Download: komplettes Programm

Veranstaltung_Charta_HB fin.pdf
Adobe Acrobat Dokument 381.9 KB

Download: Die Charta "Zukunft Stadt und Grün"

Charta-Zukunft-Stadt-und-Gruen.pdf
Adobe Acrobat Dokument 3.6 MB

Weitere Veranstaltungen

      Das Bündnis für eine
        lebenswerte Stadt

      mit Unterstützung von